Der Mond ist wohl die vertrauteste Erscheinung am Nachthimmel. Er ist der Erde am nächsten und kreist mit ihr gemeinsam um die Sonne. Obwohl der Mond die Erde in einer Entfernung von nur 384000 km umrundet, unterscheidet er sich von ihr doch ganz erheblich. Bis heute ist der Mond der einzige Himmelskörper, auf den der Mensch seinen Fuss gesetzt hat.

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Die Entstehung

Die Entstehung ist bis heute ungeklärt. Früher glaubte man, dass die Erde und der Mond einstmals zusammen einen Planeten gebildet haben. Dieser Planet wurde von einem Objekt getroffen, so dass er in Bruchstücke zerfiel. Diese Bruchstücke kamen in die Umlaufbahn eines grossen Stücks und zerschmolzen schliesslich zum Mond. Doch heute glaubt man, dass die Erde und der Mond sich unabhängig von einander, aber etwa zur selben Zeit gebildet haben. Untersuchungen haben ergeben, dass das Mondgestein etwa 4.6 Milliarden Jahre alt ist.

 

Der Einfluss auf die Erde

Zu den wichtigsten Einflüssen des Mondes auf die Erde zählen die Gezeiten. Das periodische Heben und Senken der Wassermassen in den Ozeanen entsteht durch die Anziehungskraft, die der Mond und die Sonne auf den Erdball ausüben.

 

Die Oberfläche

MondoberflächeMan unterscheidet Meere (dunkle Flecken, aber kein Wasser), Hochebenen, Gebirge und Krater. Der Mondboden ist von zahllosen Kratern übersäht, die durch Meteoriteneinschlägen entstanden sind. Einige Krater sind von hellen Strahlensystemen umgeben. Es handelt sich um Gesteinsfragmente, die beim Aufprall eines Meteoriten aus dem Krater weit in die Umgebung herausgeschleudert wurden. Einzelne der polnahen Krater liegen immer im Dunklen. In einem wurde 1998 Spuren von Wassereis entdeckt. Hier stellt sich die Frage, ob die Spuren vom eingeschlagenen Meteoriten stammen oder wirklich Elemente des Mondes sind. Die Mondoberfläche ist zudem von einer feinen Staubschicht bedeckt, dem REGOLITH. Sie besteht aus Gestein, das im Laufe der Zeit durch Einschläge immer wieder zerkleinert wurde. Da der Mond keine Atmosphäre besitzt, fehlen Wind- und Wettereinflüsse. Somit verändert sich der Mondboden nicht (ausgenommen durch Meteoriteneinschläge).

 

Der Mondumlauf

EkliptikAufgrund zahlreicher und bedeutender Störungen, die in erster Linie durch die Schwerkraft der Sonne, aber auch der Planeten entstehen, ist es nicht einfach, den Umlauf des Mondes zu berechnen. Um die Mondbahn zu bestimmen muss man verschiedene Komponente berücksichtigen, darunter vorallem die Rotation des Mondes um die eigene Achse, den Umlauf um die Erde usw. Die Erde und der Mond kreisen um einen gemeinsamen Schwerpunkt, der sich ungefähr 1700km unter der Erdoberfläche befindet. Der Mond rotiert von Westen nach Osten um die Erde. Die Rotationszeit des Mondes um seine eigene Ache, ist gleich gross wie die Umlaufzeit des Mondes um die Erde. Aus diesem Grund zeigt der Mond der Erde immer dieselbe Mondhälfte. Er wird daher auch als einen synchronen Satellit bezeichnet.

 

Die Mondphasen

Während seiner Drehung um die Erde befindet sich der Mond immer wieder in anderen Positionen zur Sonne, und aus diesem Grund ändert sich jener Teil der Mondscheibe, der einem Beobachter auf der Erde durch die Sonne beleuchtet scheint: dadurch entstehen die Mondphasen.

die Mondphasen
  1. Neumond: Der Mond steht zwischen Erde und Sonne, d.h. er geht mit der Sonne auf und mit der Sonne unter. Daher ist er nicht sichtbar, denn er kehrt der Erde während der Nacht die nicht beleuchtete Hälfte zu.
  2. zunehmender Halbmond: Die Sonne bildet mit dem Mond und der Erde einen rechten Winkel. Die Hälfte der der Erde zugewandten Seite ist beleuchtet. Der Mond geht 6 Stunden nach der Sonne auf.
  3. Vollmond: Die Erde steht zwischen der Sonne und dem Mond. Die ganze Hälfte des Mondes wird beleuchtet.
  4. abnehmender Halbmond: Wie beim zunehmenden Halbmond, doch in diesem Fall in der zweiten Nachthälfte.

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