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Die ElektrolytlösungDie Lösung besteht aus Ammonium- und Chloridionen. Das Amonium liefert die Protonen für die Reduktion, das Chloridion bildet als Gegenion mit den freiwerdenden Zinkionen und dem Ammoniak einen schwehrlöslichen Komplex.
Die NachteileDieser Batterietyp hat zwei grosse Nachteile. Zum einen geht der Zutransport der Ionen durch den Elektrolyt nur langsam von Statten und die Oberfläche des Zinks Verkrustet mit der Zeit. Dadurch sinkt die Spannung ab und muss sich eine Zeit lang regenerieren. Zum anderen ist der ganze Vorgang temperaturabhängig. Die Ausgleichsgeschwindigkeit sinkt mit der Temperatur und bei etwa -20° gefriert der Elektrolyt und die Batterie funktioniert nicht mehr. Das EinsatzgebietDie Kohle/Zinkbatterie wird heute zu recht nicht mehr oft eingesetzt. Das liegt zum Teil an den Oben genannten Nachteilen, aber auch an der geringen Leistung und der entstehenden Umweltverschmutzung. Bleiakkumulator
Aufbau des BleiakkusDer Bleiakku kommt vor allem als Autobatterie zum Einsatz. Hier müssen kurzzeitig grosse Ströme erzeugt werden, folglich sind grosse Elektrodenflächen nötig. Deshalb verwendet man im Bleiakku viele dünne Elektrodengitterplatten. Im geladenen Zustand besteht die Kathode (-) aus reinem Blei (Pb), die Anode aus Bleidioxid (PbO2). Als Elektrolyt wird verdünnte Schwefelsäure (H2SO4; 20%) eingesetzt. Jede Blei-Bleidioxid-Zelle liefert eine Spannung von ca. 2V -> Serienschaltungen. Chemische Vorgänge beim Laden/EndladenDie Entladereaktion:
Da die an beiden Polen entstandenen Blei(II)-Ionen mit den Sulfat-Ionen des Elektrolyten einen schwerlöslichen Niederschlag bilden, der sich auf den Elektroden absetzt, lässt sich die Reaktion umkehren: Durch Anlegen einer Spannung lässt sich die Stromrichtung umkehren, die Blei(II)-Ionen am Minuspol werden wieder reduziert, die Ionen am Pluspol wieder zu Blei(IV)-oxid oxidiert. Der Akku kann wieder geladen werden. Es gilt also:
Überprüfung des LadezustandesDer Ladezustand kann an der Konzentration der Schwefelsäure gemessen werden: Geladen ca. 20%; entladen gegen 0%. Alterung der BleiakkusAn der Kathode kann eine Kristallisation des Bleis (-> kleinere Oberfläche) und Bleisulfats (-> kann nicht mehr aufgelöst werden) stattfinden, auf der Anode kann sich das Bleidioxid ablösen. Dadurch wird die Leistungsfähigkeit während des Gebrauchs langsam verringert. TemperaturabhängigkeitDer Bleiakku ist temperaturabhängig. Durch die geringere Ionenbeweglichkeit und die kleinere Reaktionsgeschwindigkeit bei kalten Temperaturen nimmt der Innenwiderstand zu, folglich sinkt die Arbeitsspannung. Da der Automotor wegen des zähflüssigeren Öls im Winter zusätzlich eine höhere Startleistung benötigt, kann es sein, dass die Leistung der Akku nicht mehr ausreicht. ![]() This work is licensed under a Creative Commons License. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||